Customizing
Version 27 Version 26 39.5.25 39.5.23 39.5.22 39.5.21 39.5.20 39.5.19 39.5.18 39.5.17 German English
Version 27 Version 26 39.5.25 39.5.23 39.5.22 39.5.21 39.5.20 39.5.19 39.5.18 39.5.17 German English

Skalenobjekte customizen

Information

  • Die Skala muss in einem Modul immer über den dazugehörigen Skalenobjekten gecustomized werden.

Zeitskala

Informationen

  • Zeitskalen-Dataitems bilden Zeitskalen, unter denen termingebundene Objekte (z.B. Balken, Zahlenwerte) positioniert werden können.

  • Ein Skalen-DI stellt immer ein Raster eines Skalenbereichs dar.

  • Skalenbereiche werden aus mehreren Skalendatenfeldern gebildet.

Anlegen eines Skalen-DIs

  • Im Modul Data Dictionary für DT400 Sonstige Objekte ein Zeitskalen-DI mit Klasse = 3 anlegen.

  • Im Modul Dataitems

    • dem neu angelegten Zeitskalen-DI Unter-DIs zuordnen. Für Unter-DIs

      • Funktionen im Feld Funktion festlegen.

      • Symbolzuordnungen im Feld vornehmen: Hierzu im Feld SUBDI-Symbol-ID die gewünschte Symbol-ID eintragen.

Hinweise zu Heutelinie

  • Die Heutelinie ist ein fester Bestandteil jeder Skala. Aufgrunddessen ist auch ihr Layout fest programmiert.

  • Wird ein abweichendes Layout für die Heute-Linie erwünscht, z.B. eine andere Farbe oder gar unsichtbar, muss die Heute-Linie gecustomized werden.

    • Hierzu muss in ein Skalen-DI ein Unter-DI mit der Funktion = TL reingenommen werden und im Feld SUBDI-Symbol-ID die ID des gewünschten Symbols hinterlegt werden.

Anlegen eines Skalenbereichs

Histogrammskala

Informationen

  • Die Histogrammskala ermöglicht es, zusammen mit einer Zeitskala Histogrammbalken darzustellen.

  • Das Histogrammskalen-DI wird im Gegensatz zu den Zeitskalen-DIs nicht in einem speziellen Skalenbereich gecustomized. Es wird in den gleichen Datenbereich wie die Histogrammbalken aufgenommen.

Vorgehensweise

  • Im Modul Data Dictionary für DT400 Sonstige Objekte ein Histogrammskalen-DI mit Klasse = 12 anlegen.

  • DB-Typ bestimmt die Formatie­rung der Histogrammskalenrasterung im Modul.

    • Beispiel:

      • DF-Typ N8 erlaubt ein Raster mit Nachkommastellen.

      • DF-Typ N4 erlaubt nur 9 Vorkommastellen und keine Nachkommastellen.

  • Im Modul Dataitems

    • dem Histogrammskalen-DI das Unter-DI Gitterlinie zuordnen.

    • die Funktion festlegen.

    • die Symbolzuordnung vornehmen.

Details

Hinweise zu Heutelinie

  • Die Heutelinie ist ein fester Bestandteil jeder Skala. Aufgrunddessen ist auch ihr Layout fest programmiert.

  • Wird ein abweichendes Layout für die Heute-Linie erwünscht, z.B. eine andere Farbe oder gar unsichtbar, muss die Heute-Linie gecustomized werden.

    • Hierzu muss in ein Skalen-DI ein Unter-DI mit der Funktion = TL reingenommen werden und im Feld SUBDI-Symbol-ID die ID des gewünschten Symbols hinterlegt werden.

Skalenobjekte

Terminbalken

Informationen

  • Terminbalken dienen der grafischen Darstellung der Dauern von z.B. Vorgängen als Balken unter einer Zeitskala.

  • Ein Terminbalken ist ein komplexes DI, das in Abhängigkeit von Unter-DIs (Meilenstein, kritisch, unkritisch, erledigt etc.) sein Symbol ändern kann.

Vorgehensweise

  • Im Modul Data Dictionary in der gewünschten Datentabelle ein Balken-DI mit Klasse = 1 anlegen.

  • Im Modul Dataitems

    • dem Balken-DI zwei beliebige Unter-DIs des DF-Typ =T (Termin) zuordnen:

      • ein Anfangstermin-DI mit Funktion = AT und

      • ein Endtermin-DI mit Funktion = ET.

    • Symbole zuordnen. Die Symbolzuordnung bestimmt die Darstellung der Balken im Modul.

      • Einem Balken ohne Ampelfunktion wird das gewünschte Symbol im Feld Symbol-ID zugeordnet.

        • Beispiel im Standard: der Wunsch-Termin-Balken (DI002001)

      • Falls der Balken in Abhängigkeit von verschiedenen Werten seine Darstellung ändern soll (Ampel-Funktion), werden weitere Unter-DIs zugeordnet.

        • Diese Unter-DIs haben die Funktion A oder D. Ihr Customizing ist gleich dem Customizing von Ampel-Unter-DIs.

          • Beispiel im Standard: der Terminbalken der kalkulierten Termine (DI002951)

          • Die Reihenfolge bzw. Dominanz der Unter-DIs wird über den Parameter Pos. definiert.

      • Es ist auch eine Kombination der beiden Varianten möglich. In diesem Fall

        • übersteuern die Unter-DI-Symbole das DI-Symbol.

        • Wenn keine Bedingung der Unter-DIs erfüllt ist, wird das DI-Symbol angezeigt.

          • Beispiel im Standard: der Ist-Terminbalken (DI002005)

      • Alle Unter-DIs müssen aus der gleichen oder einer übergeordneten Datentabelle stammen.

Hinweise

Histogrammbalken

Information

  • Histogrammbalken stellen Werte unter einer Skala als Balken dar. Die Werte müssen einem Termin zugeordnet werden können.

Vorgehensweise

  • Möglichkeit 1

    • Im Modul Data Dictionary eine DT öffnen, aus der Werte für das Histogramm kommen sollen und ein Histogrammbalken-DI mit Klasse = 2 anlegen.

    • Im Modul Dataitems dem Histogrammbalken-DI Unter-DIs einer bestimmten Balkenart zuordnen

Wird ein Histogramm-DI auf diese Art und Weise gebaut, müssen, je nach Ziel des Auslastungsmoduls mehrere Histogrammbalken-DIs in der richtigen Reihenfolgfe in das Auslastungsmodul aufgenommen werden. Ein Histogrammbalken in der Anwendung entspricht in diesem Fall einem Histogrammbalken-DI im Customizer. Die Darstellung im Modul: je weiter unten ein Histogrammbalken-DI im Datenbereich positioniert ist, desto weiter im Vordergrund ist der Histogrammbalken in der Anwendung.

Beispiel

DIs im Datenbereich

DBER3.PNG

Aufbau von DIs

Dataitems3.PNG

Ergebnis in der Anwendung

Auslastung3.PNG
  • Möglichkeit 2

    • Im Modul Data Dictionary eine DT öffnen, aus der Werte für das Histogramm kommen sollen und ein Histogrammbalken-DI mit Klasse = 2 anlegen.

    • Im Modul Dataitems dem Histogrammbalken-DI Unter-DIs verschiedener fachlichen Balkengruppen zuordnen

      • Funktion der Unter-DIs festlegen

        • ein oder mehrere Unter-DIs mit Funktion = T und

        • ein oder mehrere Unter-DIs mit Funktion = W

      • Symbol-ID zuordnen.

      • Die Unter-DIs der gleichen Balkengruppe durch den gleichen Eintrag im Parameter Weitere Parameter zusammenfassen.

Wird ein Histogramm-DI auf diese Art und Weise gebaut, muss nur dieses eine Histogramm-DI in das Auslastungsmodul aufgenommen werden. In der Anwendung entspricht dann ein Histogrammnbalken einer Gruppe im Customizer. Die Darstellung im Modul: je weiter unten die Histogrammbalken-Gruppe im Histogrammbalken-DI positioniert sind, desto weiter im Hintergrund ist der Histogrammbalken in der Anwendung.

Beispiel

DIs im Datenbereich

DBER1.PNG

Aufbau von DIs

Dataitems1.PNG

Ergebnis in der Anwendung

Auslastung1.PNG

Hinweise

Vernetzung

Informationen

  • DIs dieser Klasse werden für die Darstellung von Strukturen, speziell für Netzplanstrukturen verwendet, z.B. für Anordnungsbeziehungen im Balkenplan.

  • Ein Vernetzungs-Dataitem wird in Modulen als Linie zwischen zwei Objekten dargestellt. Das Aussehen wird durch die Symbole der Unter-DIs bestimmt.

Vorgehensweise

Details

Projektion

Informationen

  • Projektions-Dataitems stellen Zahlenwerte unter einer Zeitskala dar.

  • Die Zahlenwerte müssen einem Termin zugeordnet werden können.

Vorgehensweise

  • Im Modul Data Dictionary für DT400 Sonstige Objekte ein Projektions-DI mit Klasse = 11 anlegen.

  • Im Modul Dataitems

    • dem Projektions-DI Unter-DIs zuordnen.

    • für das Projektions-DI eventuell die Vorbelegung im Feld Verdichtungsart vornehmen.

      • Falls beim Einbinden des DIs in ein Modul ein abweichender Wert im gleichnamigen Feld auf Datenfeld-Ebene eingetragen wird, wirkt dieser.

Details

  • Der Wert W wird unterhalb einer Zeitskala an der Position dargestellt, die dem Termin T entspricht.

  • Falls es von der Modulkonstruktion her erforderlich ist, dass mehrere Werte projiziert werden sollen, kann man entweder ein Projektions-DI pro Wert oder nur ein Projektions-DI mit mehreren Unter-DIs mit der Funktion = W anlegen.

  • Zahlenformate sind bei Projektions-Datenfeldern unwirksam, da diese nicht numerisch sind. Sie müssen im DI (Unter-DI mit Funktion = W) festgelegt werden.

  • Customizing von Modulen mit Projektion

Hinweise

  • Die Verdichtung kann bei Projektionsfeldern durch das Setzen der Verdichtungsart = 5 auf dem entsprechenden Dataitem deaktiviert werden; dies lässt sich nicht durch Setzen einer Verdichtungsart auf dem Datenfeld erreichen oder überschreiben. Beim Setzten der Verdichtungsart = 5 auf Projektionsdatenfeldern wird eine Meldung ausgegeben, die darauf hinweist.

  • In gruppierten Datenbereichen müssen sowohl das DI mit Verdichtungsart = 5 als auch dessen Dataitem-Abhängigkeiten als Datenfelder vorhanden sein bzw. angelegt werden.