Nachfolgend findet man Beschreibungen einzelner Vorgangs-Parameter (Vorgangs-Datenfelder).
DI001098 Vorgangs-ID
Technische Identifikationsnummer des Vorgangs. Wird beim Anlegen des Vorgangs automatisch generiert und kann nicht geändert werden. Sie ist in der Regel in Modulen nicht sichtbar, kann aber bei Bedarf von den Benutzern mit den Customizing-Rechten eingesehen werden.
DI060043 Vorgang (fachlich)
Fachliche Identifikationsnummer des Vorgangs
DI041467 Vorgang
Feld zur Ausgabe der ID des Vorgangs. Hier wird entweder des Vorgangs-PSP-Codes oder die fachlichen Vorgangs-ID des Vorgangs ausgegeben, je nach Einstellung des globalen Parameters PSP-Code statt ID anzeigen.
Die fachliche ID im Feld Vorgang wird automatisch generiert (von der technischen Vorgangs-ID kopiert), wenn man die Bezeichnung des Vorgangs im Feld Vorgangsbezeichnung eingibt und aus dem Feld rausklickt. Die fachliche ID kann nicht manuell geändert werden.
Bei neu angelegten Vorgängen wird der PSP-Code erst angezeigt, wenn er explizit generiert wurde (je nach Version entweder durch die Auswahl des entsprechenden Kontextmenü-Befehls oder durch Betätigen der Schaltfläche PSP-Code bilden in der Projektkopfzeile.
wird entweder automatisch generiert (von der technischen Vorgangs-ID kopiert), wenn man die Bezeichnung des Vorgangs im Feld Vorgangsbezeichnung eingibt und aus dem Feld rausklickt. Die fachliche ID kann nachträglich manuell geändert werden.
Da das Feld standardmäßig ein Ausgabe-Feld ist, muss es per Customizing auf Eingabe-Feld geändert werden, damit es manuell bearbeitet werden kann. Dies muss bei jedem Datenbank-Update wiederholt werden.
Das Feld ist zurzeit ausgeblendet und sollte nicht verwendet werden. Der geplante Aufwand wird im Feld Aufwand-Rest eingegeben bzw. berechnet.
DI001135 Aufwand-Ist
Tatsächlicher Aufwand des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung aus Werten der untergeordneten Bereichen ermittelt (summiert), keine manuellen Eingaben möglich. Siehe Berechnung/Summierung
Die Verdichtung des Aufwand-Ist von der Ressourcenzuordnung (DT466) auf den Vorgang (DT463) erfolgt nur, wenn für die entsprechende Ressource im Ressourcendatenblatt die Checkbox Summierung Aufwand aktiviert ist.
DI001136 Aufwand-Rest
Restlicher Aufwand des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung aus den Werten der untergeordneten Bereiche (Ebenen) ermittelt (summiert), keine manuellen Eingaben möglich. Siehe Berechnung/Summierung
Die Verdichtung des Aufwand-Rest von der Ressourcenzuordnung (DT466) auf den Vorgang (DT463) erfolgt nur, wenn für die entsprechende Ressource im Ressourcendatenblatt die Checkbox Summierung Aufwand aktiviert ist.
DI000785 Aufwand-Gesamt
Aufwand-Gesamt des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung als Summe von Ist und Rest ermittelt (keine manuellen Eingaben möglich).
Ursprünglich geplante Kosten des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung aus den Werten der untergeordneten Bereiche (Ebenen) ermittelt (summiert), keine manuellen Eingaben möglich. Siehe Berechnung/Summierung
Vorgang:Kosten-Soll = Summe von Kosten-Soll aller dem Vorgang zugeordneten Ressourcen (ausgenommen Erlösressourcen).
Ressourcenzuordnung:Kosten-Soll = Summe aller Kosten-Soll-Werte pro Tag der dem Vorgang zugeordneten Ressource.
Belastung: Kosten-Sollder dem Vorgang zugeordneten Ressource pro Tag. Auf dieser Ebene erfolgt die eigentliche Berechnung der Kosten.
DI000697 Kosten-Ist
Tatsächliche Kosten des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung aus den Werten der untergeordneten Bereiche ermittelt (summiert), keine manuellen Eingaben möglich. Siehe Berechnung/Summierung
Die Struktur der Ermittlung der Werte nach Bereichen (Ebenen) von oben nach unten:
Vorgang:Kosten-Ist = Summe von Kosten-Ist aller dem Vorgang zugeordneten Ressourcen (ausgenommen Erlösressourcen).
Ressourcenzuordnung:Kosten-Ist = Summe aller Kosten-Ist-Werte der dem Vorgang zugeordneten Ressource pro Tag.
Belastung:Kosten-Istder dem Vorgang zugeordneten Ressource pro Tag. Auf dieser Ebene erfolgt die eigentliche Berechnung der Kosten.
DI000698 Kosten-Rest
Restliche Kosten des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung aus den Werten der untergeordneten Bereiche ermittelt (summiert), keine manuellen Eingaben möglich. Siehe Berechnung/Summierung
Prozentualer Anteil der tatsächlichen Kosten (Kosten-Ist) des Vorgangs an den Gesamt-Kosten (Kosten-Ist + Rest). Der Wert wird durch die Terminrechnung ermittelt.
Kosten-Gesamt aus dem aktiven (zuletzt freigegebenen) Statusbericht
DI059703 Aufwand-Gesamt (aktiver SB)
Aufwand-Gesamt aus dem aktiven (zuletzt freigegebenen) Statusbericht
DI001096 Projekt-ID/ID461
Technische Identifikationsnummer des Projekts. Wird aus dem zugehörigen Projekt automatisch ausgelesen.
DI001097 Projekt-ID
Technische Identifikationsnummer des Projekts. Wird aus dem zugehörigen Projekt automatisch ausgelesen.
DI001110 Prio
Mit diesem Parameter kann die Priorität der Vorgänge manuell festgelegt werden. Steuert zusammen mit weiteren Parametern die Reihenfolge der Einlastung von Vorgängen innerhalb eines Projektes.
Vorgänge, die im Netzplan parallel liegen und nicht durch Anordnungsbeziehungen miteinander verknüpft sind, werden in der Reihenfolge ihrer Priorität eingelastet.
Haben in einem strukturierten Terminplan über- und untergeordnete Vorgänge die gleiche Priorität, wird dem übergeordneten Vorgang die höhere Priorität eingeräumt, aufgrund des höheren Rangs des Vorgangs
Der Parameter bestimmt, ob die kalkulierten Termine aus den frühesten oder spätesten berechneten Terminen resultieren. Die frühesten und die spätesten Termine sind nur dann unterschiedlich, wenn der jeweilige Vorgang einen Puffer aufweist.
(deaktiviert) nutzen zu können, muss man einen Projekt-Wunsch-Endtermin oder Wunsch-Endtermine auf den entsprechen Vorgängen eintragen, damit es einen Startpunkt für eine Rückwärtsterminierung gibt.
Ein Vorgang mit der deaktivierten Checkbox Planung früh wird zu den spätesten Terminen (Spätester Anfang/ Spätestes Ende) eingeplant. Dadurch ist er kritisch dargestellt (Gesamten Puffer = 0). Er liegt aber nur dann auf dem kritischen Weg, wenn mindestens eine Anordnungsbeziehung in ihn eingeht, die den Schlupf Gesamtpuffer = 0 (rote Linie) hat.
Parameter Planung früh hat auf einem Sammelvorgang keine Auswirkung. Die Sammelvorgänge bekommen ihre Termine von den untergeordneten Vorgängen. Der Parameter Planung früh wirkt auf den untergeordneten Vorgängen genauso wie auf den nicht strukturierten Vorgängen. Haben die untergeordneten Vorgänge sowohl Planung früh =
Bestimmte Vorgänge sollen so spät wie möglich geplant werden, da sie viel Kapital binden, z.B. Beschaffung, Fertigung. Andere Vorgänge plant man so früh wie möglich, da die Termineinhaltung unsicher ist, z.B. Konstruktion. Durch diese Vorgehensweise gibt man der Konstruktion den Puffer.
DI001114 Wunsch-Ende
Gewünschter Endtermin des Vorgangs oder des Quality Gate. Für Vorgänge kann auch ein gewünschter Anfangstermin vorgegeben werden. Vorgangs-Wunschtermine bestimmen den Vorgangsstart bzw. das Vorgangsende, sofern dem keine anderen Restriktionen entgegenstehen (z.B. Anordnungsbeziehungen).. Details zu den Wunsch-Terminen siehe unter Wunsch-Anfang.
Gewünschter Anfangstermin des Vorgangs. Vorgangs-Wunschtermine bestimmen den Vorgangsstart bzw. das Vorgangsende, sofern dem keine anderen Restriktionen entgegenstehen (z.B. Anordnungsbeziehungen).
Wunsch-Termine (Wunsch-Anfang/Ende) werden abhängig von den Einstellungen des Modellparameters Vorgangs-Wunsch-Terminedurch die Terminrechnung berücksichtigt. Sie werden nur eingehalten, wenn die Struktur des Netzplans (d.h. die Termine der Vorgänger) dies zulässt.
Vorgangs-Wunschtermine verhindern den Kapazitätsabgleich für den jeweiligen Vorgang, sofern Wunsch-Anfang und/oder Wunsch-Ende auf dem Vorgang eingetragen sind.
Sie dominieren den Parameter Planung früh, d.h. der Vorgang wird bei termintreuer und gesamtpuffertreuer Planung termintreu eingelastet. Bei kapazitätstreuer Planung mit der Belastungskurve CAP wird der Vorgang bei Überlast gegebenenfalls verlängert.
Ein Beispiel für den Einsatz der Wunsch-Termine auf den Vorgängen ist eine Mittelpunkt-Terminierung
Dies ist die Planung eines Projekts um einen zentralen Termin (Mittelpunkt).
Hierzu gibt man dem Vorgang, der den zentralen Termin kennzeichnet, einen Vorgangs-Wunsch-Anfang und plant die vorgelagerten Vorgänge so spät wie möglich und die nachfolgenden Vorgänge so früh wie möglich ein.
Kalkulierter Anfangstermin des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung unter Berücksichtigung verschiedener Planungsfaktoren ermittelt, z.B. ob der Vorgang zu seinem frühesten oder spätesten errechneten Termin starten soll, ob es einen Wunsch-Anfangstermin oder einen Vorgänger gibt, der den Starttermin bestimmt etc.
DI001120 Kalk. Ende
Kalkulierter Endtermin des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung unter Berücksichtigung verschiedener Planungsfaktoren ermittelt.
DI001121 Ist-Anfang
Tatsächlicher Anfangstermin des Vorgangs. Vorgangs-Ist-Termine dominieren die AOBs und Vorgangs-Wunschtermine und den Parameter Planung früh.
In diesem Fall wird der Vorgangs-Anfangstermin bei der Terminrechnung des Projekts automatisch auf alle Ressourcenzuordnungen des Vorgangs übertragen, die noch keinen Ist-Endtermin besitzen.
oder wird bei der Terminrechnung des Projekts aus Ist-Anfang der Ressourcenzuordnungen übernommen, falls diese einen Ist-Anfang aufweisen, ansonsten leer gelassen.
Gibt es mehrere Ressourcenzuordnungen mit unterschiedlichem Ist-Anfang, wird der früheste Ist-Anfang für den Vorgang übernommen. Für das Ist-Ende gilt das Gegenteil: das späteste Ist-Ende der Ressourcenzuordnung wird für den Vorgang übernommen.
Hinweise zu Ist-Terminen
Wird ein Ist-Ende gesetzt, ohne dass es einen Ist-Anfang gibt, ist Ist-Anfang = Ist-Ende.
In PLANTA ist der Vorgang erst beendet, wenn sein Ist-Ende gesetzt ist. Solange für einen Vorgang kein Ist-Ende gesetzt ist, wird der Vorgang weiterhin mindestens mit Dauer-Rest = 1 eingeplant, auch wenn kein Aufwand-Rest mehr vorhanden ist.
Vorgänge mit einem Ist-Anfang oder einem Ist-Ende verhalten sich bei der Terminrechnung so, als würde termintreu gerechnet werden, d.h. es findet kein Kapazitätsabgleich statt. Soll der Rest des Vorgangs doch abgeglichen werden, muss er mit Hilfe des Parameters Splitting gesplittet werden.
Wechselwirkung von Ist-Terminen und Anordnungsbeziehungen
Vorgänge mit einem Ist-Anfang werden so behandelt als hätten sie keine Vorgänger, da sie durch ihren Vorgänger nicht mehr verschoben werden können. Dies ist erforderlich, um den Vorgänger auch dann planen zu können, wenn die Anordnungsbeziehung nicht erfüllt ist.
Wenn bei einer EA-Anordnungsbeziehung ein Nachfolger bereits begonnen hat (Ist-Anfang ist gesetzt), ohne dass sein Vorgänger begonnen hat, hat der Vorgänger nach der Berechnung des Terminplans Gesamtpuffer bis zum Projektende.
Ein begonnener Vorgang, der einen nicht begonnenen Vorgänger besitzt, stellt i.d.R. einen Bruch der Anordnungsbeziehung in der Wirklichkeit dar. In der Praxis kommen solche Brüche immer wieder vor (z.B. wird mit der Konstruktion begonnen, obwohl die Genehmigung des Kunden noch nicht vorliegt).
PLANTA ist gegenüber solchen Verletzungen der Anordnungsbeziehungen stabil, d.h., die unsinnig gewordenen Anordnungsbeziehungen werden bei der Terminrechnung ignoriert. Dies führt, falls ein Vorgang keine weiteren (vorwärtsgerichteten) Anordnungsbeziehungen besitzt, ggf. dazu, dass sein spätester Termin das Projektende ist. In der Tat ist der Verlust des terminbestimmenden Nachfolgers und damit der Anordnungsbeziehung gleichbedeutend damit. Sofern dies nicht gewünscht ist, gibt es folgende Möglichkeiten:
Durch die Definition einer zusätzlichen EE-Beziehung zwischen diesen beiden Vorgängen lässt sich die Pufferzeit des Vorgängers beeinflussen.
Die Checkbox Planung früh aktivieren. Die Kapazitätstermine sind dann OK, die Pufferzeiten nicht.
Zusätzliche sicherheitsbedingte Anordnungsbeziehungen zum Nachfolger des direkten Nachfolgers. Einfach bei Verwendung von Standard-Netzplänen, ansonsten ggf. Pflegeaufwand hoch.
Einführung einer neuen AOB erst dann, wenn bemerkt wird, dass der Vorgang in der Luft hängt. Nachteil: Wenn dies übersehen wird, stimmen die Planungsdaten nicht.
Verwendung von EE-Beziehungen, wenn davon ausgegangen wird, dass der Vorgänger bald beginnen wird.
In diesem Fall wird der Vorgangs-Endtermin durch die Terminrechnung automatisch auf alle Ressourcenzuordnungen des Vorgangs übertragen, die noch keinen Ist-Endtermin besitzen.
oder wird bei der Terminrechnung automatisch gesetzt, wenn für alle Ressourcenzuordnungen des Vorgangs bereits ein Ist-Endtermin eingetragen wurde.
Ist-Ende des Vorgangs = spätestes Ist-Ende aller Ressourcenzuordnungen, falls alle Ressourcenzuordnungen ein Ist-Ende besitzen.
Hinweise zu Ist-Terminen
Wird ein Ist-Ende gesetzt, ohne dass es einen Ist-Anfang gibt, ist Ist-Anfang = Ist-Ende.
In PLANTA ist der Vorgang erst beendet, wenn sein Ist-Ende gesetzt ist. Solange für einen Vorgang kein Ist-Ende gesetzt ist, wird der Vorgang weiterhin mindestens mit Dauer-Rest = 1 eingeplant, auch wenn kein Aufwand-Rest mehr vorhanden ist.
Vorgänge mit einem Ist-Anfang oder einem Ist-Ende verhalten sich bei der Terminrechnung so, als würde termintreu gerechnet werden, d.h. es findet kein Kapazitätsabgleich statt. Soll der Rest des Vorgangs doch abgeglichen werden, muss er mit Hilfe des Parameters Splitting gesplittet werden.
Wenn Ist-Ende vorhanden ist, ist Dauer-Rest = 0, sprich, dass wenn beim Setzen von Ist-Ende noch Rest-Dauer vorhanden ist, wird sie auf null gesetzt (gelöscht).
Vorgänge mit dem gesetzten Ist-Ende werden in einigen Anwendungsmodulen (z.B. Meine Tätigkeiten) nicht berücksichtigt und nicht angezeigt.
Bei Quality Gates
Der Termin der Freigabe des Quality Gate durch den Portfoliomanager. Ab da an gilt das Quality Gate als erledigt. Der Termin wird automatisch gesetzt, sobald der Portfoliomanager die Checkbox Freigabe auf dem Quality Gate aktiviert hat.
Frühester Anfangstermin des Vorgangs. Der Wert wird durch die Terminrechnung unter Berücksichtigung verschiedener Planungsfaktoren ermittelt und wird unmittelbar zum kalkulierten Anfang des Vorgangs, wenn der Parameter Planung früh =
Frühester Anfangstermin des Vorgangs, der durch die Terminrechnung ermittelt wird und bei dem die weichen AOBs des Vorgangs (falls vorhanden) berücksichtigt werden. Durch die Berücksichtigung der weichen AOBs kann sich eine Abweichung zu dem Frühesten Anfangstermin des Vorgangs ergeben.
DI009344 Frühestes Ende weich
Frühester Endtermin des Vorgangs, der durch die Terminrechnung ermittelt wird und bei dem die weichen AOBs des Vorgangs (falls vorhanden) berücksichtigt werden. Durch die Berücksichtigung der weichen AOBs kann sich eine Abweichung zu dem Frühesten Endtermin des Vorgangs ergeben.
DI009345 Spätester Anfang weich
Spätester Anfangstermin des Vorgangs, der durch die Terminrechnung ermittelt wird und bei dem die weichen AOBs des Vorgangs (falls vorhanden) berücksichtigt werden. Durch die Berücksichtigung der weichen AOBs kann sich eine Abweichung zu dem Spätester Anfangstermin des Vorgangs ergeben.
DI009346 Spätestes Ende weich
Spätester Endtermin des Vorgangs, der bei der Terminrechnung ermittelt wird und bei dem die weichen AOBs des Vorgangs (falls vorhanden) berücksichtigt werden. Durch die Berücksichtigung der weichen AOBs kann sich eine Abweichung zu dem Spätesten Endtermin des Vorgangs ergeben.
DI009351 Anfang der Überlappung
Termin, an dem die Vorgangsüberlappung beginnt. Eine Vorgangsüberlappung kann entstehen, wenn ein Vorgang eine weiche AOB besitzt. Hierzu siehe auch Weiche AOB.
DI009352 Ende der Überlappung
Termin, an dem die Vorgangsüberlappung endet. Eine Vorgangsüberlappung kann entstehen, wenn ein Vorgang eine weiche AOB besitzt. Hierzu siehe auch Weiche AOB.
DI009353 Tage Überlappung
Dauer der Vorgangsüberlappung in Tagen. Eine Vorgangsüberlappung kann entstehen, wenn ein Vorgang eine weiche AOB besitzt. Hierzu siehe auch Weiche AOB.
Struktur-Ende des Vorgangs = Kalk. Ende des Unterprojekts
DI001131 Dauer-Soll
Ursprünglich geplante Dauer des Vorgangs in Arbeitstagen. Im Normalfall wird das Feld automatisch gefüllt, wenn in Dauer-Rest ein Wert eingetragen wird.
Restliche Dauer des Vorgangs in Arbeitstagen. Die Dauer kann entweder durch den Anwender vorgegeben oder sie wird auf Basis anderer Parametern durch die Terminrechnung ermittelt. Solange kein Ist-Anfangstermin gesetzt ist, wird hier die geplante Dauer eingegeben, die automatisch in das Feld Dauer-Soll übertragen wird.
Die Berechnung übersteuert die manuelle Eingabe. D.h. Wunsch-Termine bzw. Spannvorgang (ohne Wunsch-Termine) haben Priorität, d.h. überschreiben eine manuelle Eingabe.
aus der Dauer der Ressourcenzuordnungen (berechnet aus MAN, CAP mit max. Belastung oder den Wunschtermine der Ressourcenzuordnungen). Gibt es mehrere Ressourcenzuordnungen, wird die Dauer-Rest eines Vorgangs aus dem Maximum der Dauer der Ressourcenzuordnungen berechnet.
Gibt es auf dem Vorgang eine Dauer-Rest (manuell eingegeben oder bei der Terminrechnung ermittelt) und gibt es auf der Ressourcenzuordnung ebenfalls eine Dauer-Rest, die sich aus Wunsch-Terminen ergibt und von der Vorgangsdauer abweicht, wird die Vorgangsdauer überschrieben.
Gibt es auf dem Vorgang eine Dauer-Rest (manuell eingegeben oder bei der Terminrechnung ermittelt) und gibt es auf der Ressourcenzuordnung ebenfalls eine Dauer-Rest, die sich nicht aus Wunsch-Terminen ergibt und die von der Vorgangs-Dauer abweicht, wird für den Vorgang der höchste der beiden Werte genommen, unabhängig davon, ob dieser eingegeben oder berechnet wurde.
Dies gilt nur, wenn auf dem Vorgang selbst keine Wunsch-Termine eingegeben sind. Wunsch-Termine des Vorgangs übersteuern immer die Wunsch-Termine der Ressourcenzuordnungen.
wird die Dauer-Rest bei der Terminrechnung wie folgt berechnet:
Dauer-Rest = Ursprüngliche Dauer-Rest - Veränderung der Dauer-Ist
der automatisch berechnete Wert kann jedoch bei Bedarf (z.B. wenn die Dauer aus Prognosen festgestellt wird) manuell angepasst werden. Manuelle Eingaben werden während der Berechnung des Terminplans nicht überschrieben, vorausgesetzt es existieren keine Wunsch-Termine, die eine abweichende Dauer ergeben könnten.
CAP verkürzt und verlängert die Vorgangsdauer nicht, aber der Kapazitätsabgleich innerhalb der Vorgangsdauer findet statt.
Beim Arbeiten mit MAN, wird empfohlen nicht mit manuell eingegebenen Dauern zu arbeiten, sondern die Dauer aufgrund der Ressourcenzuordnungen zu berechnen oder Wunsch-Termine auf dem Vorgang vorzugeben.
Wunsch-Termine auf der Ressourcenzuordnung werden nur innerhalb der Vorgangsdauer berücksichtigt. Falls Vorgangsdauer = 0, dann werden sie nur innerhalb des Kalk. Anfangs und spätesten Endes des Vorgangs berücksichtigt. Logik: Die Ressourceneinplanung kann nur innerhalb der Vorgangsdauer erfolgen.
Gesamtpuffertreue Planung
CAP kann die Vorgangsdauer bis zum spätesten Ende des Vorgangs verlängern.
Kapazitätstreue Planung
CAP kann wie bisher die VG-Dauer bis zum Planungshorizont der Ressource verlängern.
Der prozentuelle Anteil des tatsächlichen Aufwands (Aufwand-Ist) des Vorgangs am Gesamt-Aufwand (Aufwand-Ist + Rest). Der Wert wird durch die Terminrechnung ermittelt.
Das entsprechende Datenfeld ist standardmäßig ausgeblendet und kann bei Bedarf eingeblendet werden.
DI001177 Abweichung Wunsch-Ende - Kalk. Ende
Abweichung des Vorgang-Wunsch-Endtermins vom kalkulierten Endtermin
DI001488 Spannvorgang
Parameter, mit dem ein Vorgang über die gesamte Dauer des Projekts "gespannt" werden kann. Dies wird z.B. für sich wiederholende, projektbezogene Tätigkeiten (Grundlast) eingesetzt.
Ist ein Vorgang als Spannvorgang definiert, werden Dauer-Soll und Dauer-Rest des Vorgangs abhängig von Projektstart und Projektende ermittelt.
Gerät der Wunsch-Endtermin des Spannvorgangs in die Vergangenheit, ist der kalkulierte Endtermin des Spannvorgangs heute, (geht eine AOB auf den Spannvorgang, ist der kalkulierte Endtermin morgen).
Ist dabei der Ist-Anfangstermin nicht gesetzt, dann wird die ursprünglich errechnete Dauer beibehalten und der Spannvorgang verschiebt sich komplett nach vorne und verursacht den Verzug.
Ist der Ist-Anfangstermin gesetzt, dann reduziert sich die Dauer des Vorgangs entsprechend dem Fortschreiten des Datums.
Die Zahl auf dem Balken steht für den zeitlichen Abstand (in Wochen) zum Hauptmeilenstein oder, falls kein Meilenstein als Hauptmeilenstein definiert ist, zum Kalk. Ende des Projekts.
Die Zahl über dem Balken ist der PSP-Code des Mastermeilensteins.
DI061313 Differenz zu Hauptmeilenstein-Termin
Zeitlicher Abstand zum Hauptmeilenstein oder, falls kein Meilenstein als Hauptmeilenstein definiert ist, zum Kalk. Ende des Projekts in Wochen
DI002346 Anzahl Vorgangsressourcen
Anzahl der Ressourcen, die dem Vorgang zugeordnet sind
DI002379 Anzahl AOB
Anzahl der Anordnungsbeziehungen zu Nachfolgern des Vorgangs, also alle vom Vorgang ausgehenden AOBs. Dabei werden alle Arten von AOBs gezählt: interne AOBs, externe AOBs und auch externe Vorgänge.
Verwendung: Auswahl- und Sortierkriterium in speziellen Modulen zum Ausblenden der übergeordneten Vorgänge.
DI002621 Projektbezeichnung
Bezeichnung des Projekts. Wird automatisch aus dem Hauptprojekt gelesen.
DI002859 Phase
DI002951 Balken: kalkulierte Termine
Balken für kalkulierte Termine (Kalk. Anfang und Kalk. Ende) des Vorgangs
DI003681 Dauer aus Wunsch-Terminen
Dauer aus Wunsch-Terminen des Vorgangs
DI006527 Balken: Meilenstein
Balken für Meilenstein
DI006786 Meilenstein-ID
Kenner (ID) für den Parameter Meilenstein. Die Beschreibung siehe unter Meilenstein: Text. Der Parameter ist im Standard im Modul Terminplan in Fenster 2 zu finden.
DI059007 Meilenstein
Mit diesem Parameter wird definiert, ob der Vorgang ein normaler Vorgang, ein Meilenstein, ein Mastermeilenstein oder ein Quality Gate ist.
Dieser Wert kann nicht manuell für Vorgänge im Modul Terminplan ausgewählt werden, sondern wird automatisch für Vorgänge gesetzt, die als Quality Gates im Portfolio definiert werden.
Meilensteine und Mastermeilensteine haben die gleiche Funktion.
Mastermeilensteine sind Ereignisse mit besonderer Bedeutung, die sich von der Bedeutung her von den Meilensteinen unterscheiden, z. B. noch wichtiger für die Projektzielerreichung sind.
Technisch gesehen werden Meilensteine und Mastermeilensteine durch die Terminrechnung wie normale Vorgänge behandelt, das heißt dass für diese auch die Dauer > 0 möglich ist. PLANTA empfiehlt jedoch Meilensteine und Mastermeilensteine als Ereigniszeitpunkte mit der Dauer 0 oder 1 zu verwenden, da dies die übliche Vorgehensweise in der Praxis ist und PLANTA die Modul und Symbol-Layouts auf die Verwendung dieses Planungsmodells optimiert hat.
Möchte man Meilensteine/Mastermeilensteine mit Dauer = 0 planen, muss Folgendes beachtet werden:
Grundsätzlich gilt es in PLANTA project: Sind Vorgänge mit AOBs "EA" verbunden, und hat ein Meilenstein die Dauer = 0, startet der Meilenstein am gleichen Tag, an dem sein Vorgänger endet.
Wann bei einer solchen Konstellation der Nachfolger von einem Meilenstein startet, hängt von dem Modellparameter Anfang Vorgang-Nachfolger + 1 Tag ab.
, und die MS-Dauer = 0, startet sowohl der MS als auch der Nachfolger von MS am gleichen Tag wie der Vorgänger von MS endet. D.h. in dieser Konstellation "verkürzen" quasi die Meilensteine die Projektdauer im Vergleich zu der Konstellation ohne Meilensteine.
, und die MS-Dauer = 0, startet der MS zwar am gleichen Tag wie sein Vorgänger, der Nachfolger von MS jedoch einen Tag später, so dass die Konstellation bei der Projektdauer mit oder ohne Meilensteine identisch ist.
Bei Planung von Meilensteinen unterstützt PLANTA auch weitere Planungsmodelle, wie z. B. keine AOBs von Meilensteinen oder Meilenstein-Dauer = 1. Dabei sind genauso wie in obigen Beispielen unterschiedliche Auswirkungen auf den Gesamtterminplan zu beachten.
Beim Arbeiten mit Meilenstein-Dauer = 0 ist zusätzlich die Wirkung von Vorgang-Wunschterminen zu beachten:
Sind beide Termine gesetzt, wird die Dauer automatisch daraus berechnet und ist niemals = 0
Der eingegebene Wert wird mit den Werten im Feld Verbraucht (Aufwand verbraucht in %) verglichen und abhängig davon, ob diese Werte unterschritten oder überschritten sind, wird das Feld Erledigt (DI006800 Fachlich erledigt in % ) grün oder rot gekennzeichnet.
Hier wird definiert, ob die Vorgänge, deren Termineinhaltung von den Kunden abhängig ist, im Kundenterminplan (Variante des Moduls Terminplan) angezeigt werden.
Dabei handelt es sich bei allen übergeordneten Vorgängen um Sammelvorgänge.
Informationen zum übergeordneten Vorgang, wie z.B. Dauer und Termine, werden bei der Berechnung des Terminplans automatisch aus den untergeordneten Vorgängen ermittelt.
Achtung
Beim Arbeiten mit strukturierten Plänen empfiehlt PLANTA, Sammelvorgänge als reine Strukturierungselemente zu verwenden, d.h. auf dieser Ebene keine Aufwands-, Kostenplanung durchzuführen und keine Dauern einzutragen. Dies schließt auch die Ressourceneinplanung bzw. die Zeiterfassung direkt auf den Sammelvorgängen ein. Stattdessen empfiehlt PLANTA, die Planung ausschließlich auf den untergeordneten Vorgängen durchzuführen.
Begründung: Da die Terminrechnung einige Parameter der Sammelvorgänge aus den untergeordneten Vorgängen ermittelt, kann es unter Umständen zu Kollisionen zwischen den selbst geplanten und den von der Terminrechnung ermittelten Werten und damit zu auf den ersten Blick nicht nachvollziehbaren Werten auf den Sammelvorgängen kommen.
Das DI008851 darf nicht mit dem DI001004 ID übergeordneter Vorgangauf dem Projekt verwechselt werden, das zwar genauso heißt, aber eine ganz andere Funktion hat. Das DI001004 ID übergeordneter Vorgang wird beim strukturieren eines Projekts gefüllt und zwar mit der ID des Strukturvorgangs aus dem übergeordneten Projekt.
DI059257 Strukturvorgang
Dieser Parameter bestimmt, ob der betroffene Vorgang ein normaler Vorgang oder ein Strukturvorgang ist.
Nachdem Projekte strukturiert wurden und der Terminplan berechnet wurde, wird in jedem übergeordneten Projekt automatisch ein Strukturvorgang erzeugt. Der Strukturvorgang ist ein Vorgang, der das übergeordnete Projekt mit dem untergeordneten Projekt verbindet.
Im Standard sind Strukturvorgänge defaultmäßig in allen betroffenen Modulen ausgeblendet und können vom Benutzer nicht eingeblendet werden. Dies soll auch bei individuellen Customizings beachtet werden.
Um Strukturvorgänge auszublenden, in den entsprechenden Datenbereich das DI059257 Strukturvorgang aufnehmen und für dieses DI die Parameter Filtern von = 0 und Filtern bis = 0 setzen.
Balken für die Visualisierung der Zeitspanne, in der sich Vorgänge überlappen. Für mehr Informationen siehe hier.
DI009480 Fixierung
Kenner (ID) des Parameters Fixierung. Die Beschreibung siehe unter DI056886
DI056886 Fixierung
Fixierungsoption für Wunsch-Termine. Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, wie Wunsch-Termine des Vorgangs durch die Terminrechnung berücksichtigt werden. Im Eingabemodus erscheint auf dem entsprechenden Feld eine Listbox zur Auswahl einer Fixierungsoption.
Kenner
Bezeichnung
Bedeutung
Beispiel
leer
Ohne Fixierung
Wunsch-Termine des Vorgangs wirken nur, wenn keine AOBs vorhanden sind und kein Kapazitätsabgleich stattfindet. Ansonsten kann der Vorgang z.B. durch AOBs oder Kapazitätsabgleich verschoben werden.
1
Mit Fixierung
Der Vorgang wird genau zu Wunsch-Terminen eingeplant.
Die Vorgangsdauer entspricht den Vorgaben durch die Wunschtermine
Anordnungsbeziehungen werden ignoriert.
Kapazitätsabgleich ist ausgeschaltet.
Die Ressourcen werden innerhalb der Vorgangswunschtermine eingeplant. Sofern ihre Kapazität nicht ausreichend ist, werden sie überlastet.
Aktive Heutelinie wird ignoriert.
Wirkt nur, wenn mindestens ein Wunsch-Termin gesetzt ist.
2
Ohne Fixierung, termintreu
Keine Fixierung, jedoch termintreue Einplanung der Vorgangsressourcen innerhalb der Dauer-Soll des Vorgangs.
Anordnungsbeziehungen werden beachtet, der Vorgang wird ggf. verschoben.
Der Kapazitätsabgleich ist ausgeschaltet.
Bei Dauer-Soll des Vorgangs = 0 wird die Vorgangsdauer als Maximum der Dauern aus allen Ressourcenzuordnungen ermittelt.
Aus Gründen der Datenlogik und Datenkonsistenz dürfen Vorgänge, die bereits als Spannvorgänge (Parameter Spannvorgang aktiviert) definiert wurden, nicht fixiert werden.
Die Wirkung des Parameters Fixierung wird vom Modellparameter Vorgangs-Wunsch-Termine übersteuert.
Bei Verwendung des Parameters Fixierung = 1 in Kombination mit bestimmten weiteren Parametern kann unter Umständen zu einem Terminrechnungsproblem kommen. Nähere Informationen siehe hier.
Ist ein Ist-Anfangstermin für einen Vorgang vorhanden, wird das Fortschritt-Symbol blau angezeigt.
Ist ein Ist-Endtermin für einen Vorgang vorhanden, wird das Fortschritt-Symbol schwarz angezeigt.
DI057005 TDI: 1
Technisches Dataitem. Wird für die Darstellung der Anzahl der Vorgänge in verschiedenen Modulen verwendet. Z.B.: Im Bereich Tätigkeiten (Aufgaben bis DB 39.5.0) im Modul Dashboard wird hier die Anzahl der Vorgänge nach 4 Status (verspätet, heute, zukünftig, ohne Termin) angezeigt.
DI057577 Terminstatus
Text zu dem Terminstatus (z.B. heute, verspätet etc.) der Vorgänge
Abweichung des kalkulierten Anfangstermins des Vorgangs aus der aktuellen Planung vom kalkulierten Anfangstermin des Vorgangs aus dem ausgewählten Statusbericht
Symbole für einen Hinweis bzw. eine Einschätzung des Vorgangs. Bei neuen Vorgängen, für die zuvor noch keine Hinweise bzw. keine Einschätzung gab, wird hier anfangs kein Symbol angezeigt.
: Dieses Symbol erscheint/verschwindet entweder automatisch, sobald der Ist-Ende-Termin für den entsprechenden Vorgang eingetragen/gelöscht ist, oder kann manuell gesetzt/entfernt werden. Alle anderen Symbole werden manuell durch Betätigen der Schaltfläche Hinweis ändern in der entsprechenden Vorgangszeile im Modul Terminplan (
DI059708 OLE Abweichung Kosten-Gesamt: aktuell - aktiver SB
Ampel für die Visualisierung der Abweichung der Kosten-Gesamt aus der aktuellen Planung von den Kosten-Gesamt aus dem aktiven (zuletzt freigegebenen) Statusbericht im Modul Dashboard im Bereich Abweichungen
DI059020 OLE Abweichung Kosten-Gesamt: aktuell - ausgewählter SB
Ampel für die Visualisierung der Abweichung der Kosten-Gesamt aus der aktuellen Planung von den Kosten-Gesamt aus dem ausgewählten Statusbericht im Modul Abweichungen
DI059021 OLE Abweichung Aufwand-Gesamt: aktuell - ausgewählter SB
Ampel für die Visualisierung der Abweichung des Aufwand-Gesamt aus der aktuellen Planung von Aufwand-Gesamt aus dem ausgewählten Statusbericht im Modul Abweichungen
DI059022 OLE Abweichung Kalk. Ende: aktuell - ausgewählter SB
Ampel für die Visualisierung der Abweichung des Kalk. Ende aus der aktuellen Planung von Kalk. Ende aus dem ausgewählten Statusbericht
DI059023 OLE Abweichung Kalk. Anfang: aktuell - ausgewählter SB
Ampel für die Visualisierung der Abweichung des Kalk. Anfang aus der aktuellen Planung von Kalk. Anfang aus dem ausgewählten Statusbericht
Name der Person, die für den Vorgang verantwortlich ist. Im Eingabemodus erscheint auf dem entsprechenden Feld eine Listbox zur Auswahl einer verantwortlichen Person.
Wird eine Ressource bei einem Vorgang als Vorgangsverantwortliche/r definiert, wird dieser Vorgang im Mitarbeiterboard der Ressource im Modul Meine Planungsobjekte im Bereich Vorgänge angezeigt.
Auf Basis des Parameters Gesamtpuffer erfolgt die Ampelschaltung der Vorgangsbalken, um die Vorgänge als kritisch oder unkritisch darzustellen. Somit werden
normale Vorgänge als kritisch dargestellt, die den Gesamtpuffer <= 0 haben.
Meilenstein- und Mastermeilenstein-Vorgänge als kritisch dargestellt, die den Gesamtpuffer < 0 haben.
Da in PLANTA project der Gesamtpuffer = 0 durch Setzen der Wunsch-Endtermine auf Vorgängen erreicht werden kann, werden auch Vorgänge als kritisch markiert, die nicht zwingend auf dem kritischen Pfad liegen.
Ist dies nicht erwünscht, kann nur mit Vorgangsdauer oder mit Vorgangs-Wunschanfangs-Terminen und Vorgangs-Dauer geplant werden.
Bei Vorgängen ohne Nachfolger ist "freier Puffer" = "gesamter Puffer"
DI001147 Zeiterfassungs-Termin des Vorgangs
Der späteste Termin, an dem die Zeiterfassung für den Vorgang vorgenommen wurde. Dieser entspricht dem spätesten Zeiterfassungs-Termin von allen Ressourcenzuordnungen eines Vorgangs. Falls der Vorgang keine Ressourcenzuordnungen aufweist, bitte die Informationen unten beachten.
wird der Zeiterfassungs-Termin des Vorgangs auf den Ist-Anfang des Vorgangs gesetzt, wenn dieser vorhanden ist, aber noch kein Ist-Ende gesetzt ist.
wird der Zeiterfassungs-Termin des Vorgangs auf das Ist-Ende gesetzt, sobald dieses Vorhanden ist.
ist der Zeiterfassungs-Termin des Vorgangs = 0, wenn keiner der beiden Ist-Termine vorhanden ist.
DI063726 Abweichung Wunsch-Ende - Kalk. Ende (Text)
Absolute Abweichung des kalkulierten Endtermins vom Wunsch-Endtermin des Vorgangs mit Textangabe (Verzug/Puffer)
DI063937 SAP-PSP-Element
Bezeichnung eines SAP-PSP-Elements. Im Eingabemodus erscheint auf dem entsprechenden Feld eine Listbox zur Auswahl eines SAP-PSP-Elements, um dieses einem PLANTA-Vorgang zuzuordnen. Diese Verknüpfung ist notwendig, um Kosten und Aufwände aus der Projektstruktur in PLANTA project auf eine alternative Struktur (z. B. eine SAP-Projektstruktur) zu übertragen.
Positionsnummer des Quality Gates innerhalb der Quality Gates-Vorlage. Wird beim Erstellen der Vorlage manuell vergeben und bestimmt die Sortierreihenfolge der Quality Gates innerhalb der Quality Gates-Vorlage.
Checkbox, mit der ein Quality Gate freigegeben werden kann, wodurch automatisch ein Ist-Ende-Termin gesetzt wird (im Modul Quality Gates heißt das Feld Freigabe am) und das Quality Gate als erledigt gilt.
Zeigt anhand der Prozentwerte und Ampelfarben den Erledigungsgrad des Quality Gate. Der hier angezeigte Wert wird aus dem Erledigungsgrad der zugeordneten Aufgaben und deren Priorität errechnet.
Der Abgeschlossen-Wert des Quality Gate beeinflusst das Verhalten der Ampel auf dem Feld Termin.
DI064994 Erledigt am: Manager
Das Datum, an dem das Quality Gate erledigt wurde. Wird vom Manager des entsprechenden Projekts gesetzt. Wird das Feld gefüllt, wird das Erledigt am der untergeordneten Aufgaben, die noch kein Erledigt-Datum automatisch mit der Datum des Quality Gate gefüllt.
DI064760 Zeitlicher Abstand
Zeitlicher Abstand zu dem im Feld Start ausgewählten Termin für die Berechnung des Termins des Quality Gate.
Vorgänge, die einen Gesamtpuffer = 0 haben, werden als kritisch markiert und liegen somit auf einem kritischen Pfad.
Ausnahmen: Alleinstehende Vorgänge, die keine Vorgänger und Nachfolger haben (also nicht durch AOB miteinander verbunden sind), werden nicht als kritisch markiert, auch wenn sie keinen Gesamtpuffer haben, es sei denn sie bestimmen die Projektlänge.
Vorgänge, die spät eingeplant werden, haben per Definition keinen Gesamtpuffer und sind kritisch.
Für jeden Wunsch-Termin (Projekt-Wunsch-Endtermin oder Vorgangs-Wunsch-Termine) gibt es einen kritischen Pfad im Projekt. Ein Vorgang kann auch zu mehreren kritischen Pfaden gehören. Existiert Projektpuffer, kann ein Vorgang trotzdem kritisch sein, weil er zu einem kritischen Pfad gehört, der durch einen Vorgangs-Wunschtermin erzeugt wird.
Sammelvorgänge werden als kritisch gekennzeichnet (jedoch nicht im Terminplan visualisiert), wenn mindestens ein untergeordneter Vorgang kritisch ist.
Mit dem Server 39.5.25 stellt PLANTA lediglich den Parameter zur Berechnung des kritischen Pfads zur Verfügung. Möchte man den neuen kritischen Pfad in den Terminplänen visualisieren, müssen die entsprechenden Customizing-Anpassungen individuell vorgenommen werden und der Parameter in die Vorgangsbalken eingebunden werden.
Dieser Parameter kann nur eingesetzt werden, wenn der Terminrechnungs-Nachlauf in der planta_scheduler.conf aktiviert ist.
Der klassische kritische Pfad (vgl. CPM) endet auf dem Projekt-Wunschendtermin und ist somit im Projekt immer derjenige kritische Pfad mit der längsten Dauer.
Mit dem Server 39.5.25 stellt PLANTA lediglich den Parameter zur Berechnung des längsten kritischen Pfads zur Verfügung. Möchte man den längsten kritischen Pfad in den Terminplänen visualisieren, müssen die entsprechenden Customizing-Anpassungen individuell vorgenommen werden und der Parameter in die Vorgangsbalken eingebunden werden.
Dieser Parameter kann nur eingesetzt werden, wenn der Terminplanberechnungs-Nachlauf in der planta_scheduler.conf aktiviert ist.
DI064945 Fremdsystemrelevant
Checkbox zum Kennzeichnen der Vorgänge, die mit einem Fremdsystem (zurzeit PLANTA pulse oder Jira) synchronisiert werden sollen.
Standardmäßig ist diese Checkbox ausgeblendet und wird eingeblendet, sobald das entsprechende Fremdsystem im Projektsteckbrief im Feld Fremdsystem definiert ist unter Voraussetzung, dass die Schnittstelle zu diesem Fremdsystem im Vorwege konfiguriert wurde. Abhängig davon, welches Fremdsystem ausgewählt ist, heißt die Checkbox im Terminplan nicht Fremdsystemrelevant, sondern entweder Jira oder PLANTA pulse.
Begonnene Vorgänge werden ab dem Ist-Anfangstermin termintreu eingelastet. Soll an dem Vorgang jedoch nicht ohne Unterbrechung weitergearbeitet werden, lässt sich der Vorgang splitten.
Damit wird der Rest des Vorgangs (Dauer-Rest, Aufwand-Rest) so eingeplant, als wären keine Ist-Daten vorhanden. Ein Kapazitätsabgleich ist somit für den Restvorgang ebenfalls möglich.
Der Parameter ist im PLANTA-Standard defaultmäßig aktiviert (
Durch die Stundenerfassung hat ein Projektmitarbeiter einige Stunden auf den Vorgang Konstruktion gemeldet. Diese Tätigkeiten dienten jedoch nur der Vorabbestellung einiger wichtiger Langläuferteile und die eigentliche Konstruktion soll erst später stattfinden.
Der Vorgang vor Stundenerfassung:
Die Ressource Benjamin Fischer hat auf den Vorgang Konstruktion 5h gemeldet. Der Vorgang ist nicht gesplittet. Nach dem Berechnen des Terminplans ergibt sich folgendes Bild:
Die Arbeit an diesem Vorgang soll nicht fortgesetzt, sondern erst später eingeplant werden. Bei Splitting =
wird der Rest des Vorgangs wieder laut Netzplan eingeplant. Er wird auch durch Wunschtermine verschoben.
Wird die Projektplanungsart z.B. von termintreu auf gesamtpuffertreu geändert und dem einem Vorgang z.B. die Belastungskurve CAP zugeordnet, wird der Rest des Vorgangs ggf. noch später eingeplant.
Wurde der gleichnamige Parameter Splitting auf der Projektebene aktiviert und Splitting auf dem Vorgang deaktiviert, übersteuert der Projektparameter den Vorgangsparameter, umgekehrt jedoch nicht.
Wird der Parameter auf einem Sammelvorgang gesetzt, bewirkt es, dass der Kalk. Anfang vom Sammelvorgang der früheste Kalk. Anfang von allen untergeordneten Vorgängen ist. Dies kann zur unnötigen Verschiebung von Terminen führen. Vgl: